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Kompliziert, ungerecht, teuer: Der Mittelstand verliert!

NEIN zur Individualbesteuerung. Diese Initiative ist ein Bürokratiemonster. Nicht nur 1,7 Millionen Bürger sind durch die zusätzlichen Steuererklärungen gefordert sondern auch die Behörden.

Die Einführung der Individualbesteuerung würde ein enormes Bürokratiemonster schaffen. Für die Umsetzung wären Tausende zusätzliche Steuerbeamte sowie millionenteure IT‑Projekte in sämtlichen 26 Kantonen notwendig – und all dies ginge direkt zulasten der Steuerzahlenden. Zudem bedeutet das neue System einen erheblichen Mehraufwand für Ehepaare: Künftig müssten pro Familie zwei separate Steuererklärungen ausgefüllt werden, was insgesamt rund 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen pro Jahr zur Folge hätte. Auch die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) spricht sich klar gegen die Individualbesteuerung aus. Darüber hinaus würde insbesondere der Mittelstand benachteiligt, da durch die Reform eine neue Form der Heiratsstrafe entstünde. Von den Änderungen profitieren nur wenige Doppelverdiener-Paare mit sehr hohen Einkommen, während die breite Bevölkerung zusätzliche Belastungen zu tragen hätte.
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